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11.04.2017
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Leitbetriebe in der Sonderausgabe der Tips OÖ

27.03.2017
Ihre Lebensversicherung: Wir überprüfen das Rücktrittsrecht

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So erkennen Sie ein betrügerisches Inkassoschreiben:

 

Die Meldungen über gefälschte Mahnungen aus der Inkassobranche häufen sich.

 

 

Anlässlich der aktuellen Betrugsmasche, bei der inkassoähnlich gestaltete Zahlungsaufforderungen unter missbräuchlicher Verwendung unseres Firmennamens von einer Bande organisierter Krimineller an unbescholtene Personen versandt wurden und der Anschein erweckt werden sollte, als würde der betroffene Empfänger Schulden bei der „Deutschen Gewinnspielzentrale“ haben, zeigen wir hier, wie Sie ein gefälschtes Inkassoschreiben erkennen können.

 

Sollten Sie auf Grund der nachfolgenden Hinweise auch nur den geringsten Zweifel an der Echtheit der Mahnung haben, so zahlen Sie auf keinen Fall den geforderten Geldbetrag, sondern gehen Sie mit der Zahlungsaufforderung unbedingt zu Ihrer Hausbank und lassen Sie sich auch dort beraten.

 

Haben Sie eine E-Mail oder einen Brief erhalten?

Mit dem Gebrauch der E-Mail im Geschäftsverkehr ist es durchaus üblich geworden, Mahnungen per E-Mail zu versenden. Wir von AKZEPTA Inkasso versenden beispielsweise unsere Mahnungen ausschließlich per Post und niemals per E-Mail. Angeblich von uns stammende Zahlungsaufforderungen gehören daher auf jeden Fall in Ihren Spam-Ordner.

 

Prüfen Sie zunächst den Absender der E-Mail oder des Briefes. Wenn Sie eine fragwürdige Inkasso-Mahnung erhalten haben, recherchieren Sie die Identität des Absenders, in dem Sie auf der Internetseite des angegebenen Inkassobüros unter dem Impressum die Firmenbezeichnung und -anschrift, die Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie die Bankverbindung mit sämtlichen Angaben auf dem erhaltenen Inkassoschreiben vergleichen. Nehmen Sie gegebenenfalls direkten telefonischen Kontakt mit dem Inkassounternehmen auf, aber mit den offiziellen Kontaktdaten aus dem Internet oder dem Telefonbuch und bitten Sie im Zweifelsfalle um die nochmalige Übersendung des Inkassoschreibens und der der angeblichen Forderung zu Grunde liegenden Rechnungsdaten.

 

Oder prüfen Sie gleich auf der Internetseite des Rechtsdienstleistungsregisters, ob die Inkassofirma dort überhaupt eingetragen wurde.

 

E-Mail-Mahnungen von seriösen Inkasso-Firmen laufen zudem über deren eigene Domain. Domain-Endungen, wie beispielsweise @gmx.de oder @web.de sind zweifelhaft.  Befinden sich in der Inkasso-E-Mail *.zip- oder *.cab- Dateianhänge, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Spam-Mail, die gefährliche Viren enthält.

 

Schulden Sie dem genannten Gläubiger überhaupt Geld?

In einem Inkasso-Brief muss der Gläubiger, also der Auftraggeber des Inkassodienstleisters und der Forderungsgrund genannt werden.

 

Überprüfen Sie daher unbedingt, ob Sie dem genannten Gläubiger wirklich Geld schulden und falls ja, wieviel und aus welchem Grund. Nehmen Sie gegebenenfalls direkten Kontakt mit dem angegebenen Gläubiger auf. Beim Inkasso-Betrug werden häufig überzogene Beträge genannt, die aufgrund von Gewinnspielen, Abos oder anderen erfundenen Verträgen entstanden sein sollen. Sie erkennen eine gefälschte Mahnung auch daran, dass Betrüger oft mit Geldstrafen oder gleich mit der Vollstreckung drohen.

 

Enthält das Inkassoschreiben formale oder formelle Mängel?

Mahnungen seriöser Inkassodienstleister enthalten so gut wie keine formalen Fehler. Achten Sie daher auf Rechtschreib- und Grammatikfehler und insb. auf Ihre korrekte Anrede als Privatperson oder Firma.

Nach dem Rechtsdienstleistungsregister haben Inkassodienstleister auf ihren Geschäftsbriefen Pflichtangaben wie die Registrierungsbehörde und das Registrierungsaktenzeichen anzugeben. Ist die Inkassodienstleisterin eine GmbH, müssen auch die Rechtsform und der Sitz der Gesellschaft (Anschrift), das Registergericht des Sitzes der Gesellschaft und die Nummer, unter der die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen ist, sowie alle Geschäftsführer angegeben werden.

 

Schließlich sollte die Bank überprüft werden, an die das geforderte Geld überwiesen werden soll. Dabei müssen Sie insb. auf den Zahlungsempfänger, den Verwendungszweck und die Bankverbindung achten. Vorsicht, wenn der angegebene Kontoinhaber nicht mit dem Inkassounternehmen identisch ist. Seien Sie skeptisch, wenn der Absender im Inkassoschreiben will, dass Sie Geld ins Ausland überweisen. Die International Bank Account Number, kurz IBAN genannt, beginnt bei deutschen Konten immer mit DE und bei österreichischen Konten immer mit AT. Hier können Sie die IBAN-Kennziffern überprüfen.

 

Bei Fragen zu zweifelhaften Inkassoschreiben wenden Sie sich bitte an unsere Hotline Nr. +49 30 5200 570-26 oder an den Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. oder an Ihre örtliche Verbraucherzentrale.

Sollten Sie trotz dieser Hinweise noch immer Bedenken haben, so zeigen Sie die Mahnung unbedingt Ihrem Kreditinstitut; Ihrer Bank fallen gewisse Ungereimtheiten sicherlich auf und man wird Ihnen dort bei der Prüfung gerne behilflich sein.

 

 

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